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Lohnersatz bei Quarantäne

Bundestag und Bundesrat haben Mitte November Änderungen im Infektionsschutzgesetz beschlossen. Unter anderem geht es um Lohnersatzzahlungen für Eltern, die ihr unter Quarantäne stehendes Kind betreuen müssen. Somit kann man sein Kind, während es in der Quarantäne ist, ohne große Lohneinbußen betreuen. Bereits seit dem 30. März können berufstätige Eltern eine Entschädigung erhalten, wenn sie wegen Kita- oder Schulschließungen nicht ihrer Arbeit nachgehen können. Voraussetzung ist, dass ihr jüngstes Kind unter 12 Jahren oder behindert und auf Hilfe angewiesen ist. Die Entschädigung beträgt in der Regel 67 Prozent des Verdienstausfalls, maximal jedoch 2.016 Euro pro Monat. Sie wird für jeden Elternteil maximal zehn Wochen und für Alleinerziehende maximal 20 Wochen geleistet. Die Gelder werden vom Arbeitgeber ausgezahlt, welcher sich das Geld von den Behörden zurückholt.

Arbeitskreis
Alleinerziehende Augsburg